So wurden bis heute nach offiziellen Meldungen nur etwas über 2‘000 Infizierte und sieben Todesfälle gemeldet.
Lebensmittel für über 3000 Notleidende
Corona hat auch das Leben in Ruanda hart getroffen. Zwar gibt es sehr viel weniger Infizierte als bei uns in der Schweiz, was sicher auch durch den rigorosen Lockdown, den die Regierung angeordnet hat, begründet ist. Die Auswirkungen des Lockdowns für die arme Bevölkerung waren aber dramatisch. Eine Ausgangssperre über Wochen, wenn keine Vorräte im Haus sind und die bescheidenen Einkünfte als Tagelöhner als Taxifahrer, Lastenträger, Hilfe in der Landwirtschaft wegfallen, bedeuten vor allem Hunger. Dank dem Einsehen der Behörden durfte die Stiftung trotz der Ausgangssperre und unter strengen Auflagen wie dem Tragen von Masken und Einhalten der Abstandsregeln in mehreren Bezirken Lebensmttelverteilungen für die ärmste Bevölkerung durchführen. So konnte über 3000 Menschen über die schlimmste Zeit hinweggeholfen werden, wofür sich die Betroffenen äusserst dankbar zeigten.