Partnerschaften für grössere Wirkung

Unsere Projekte in Ruanda

Ueber das 1987 von Margrit Fuchs mitgegründete ‘Bureau Social de Gitarama’ /heute Bureau Social de Développement) wird auch heute noch ein grosser Tel der Projekte der Stiftung realisiert. Gitarama ist mit 85'000 Einwohnern die viertgrösste Stadt in Ruanda und befindet sich rund 50 km südwestlich der Hauptstadt Kigali. Die Provinz Gitarama, in der die Stiftung hauptsächlich aktiv ist, umfasst rund 360'000 Einwohner.

Projektorganisation in Ruanda

Das Bureau Social ist die zentrale Anlaufstelle für die notleidende Bevölkerung im Bezirk und beschäftigt insgesamt rund 30 Personen (Sozialarbeiter, Ausbildner, Buchhalter, Betreuungspersonal, Köche etc.) direkt und weitere 20 über eine Kooperative, in der sich das Hilfspersonal (Wächter, Gärtner etc.) zusammengeschlossen hat.

 

Es ist somit auch ein wichtiger Arbeitgeber in der Region. Die Aktivitäten des Bueau Social werden zum allergrössten Teil von der Stiftung finanziert. Eine staatliche Beihilfe gibt es nicht. Das Bureau Social wird von einer ruandesischen Geschäftsführerin geleitet, welche direkt dem Stiftungsrat unterstellt und diesem gegenüber verantwortlich ist.

Ausweitung der Aktivitäten in weitere Bezirke

Um auch ausserhalb des Bezirks Gitarama aktiv werden zu können, hat sich die Stiftung im Jahr 2014 in Ruanda als Stiftung ‚Fondation Margrit Fuchs‘ registrieren lassen. Dies erlaubte es der Stiftung als von den Behörden anerkennte NGO (Nichtregierungsorganisaation) die Aktivitäten in die Nachbarbezirke Kamonyi und Nyamagabe auszuweiten. Dies wurde auch von den Bürgermeistern der beiden Bezirke stark begrüsst, da sie gesehen haben, welch positiven Veränderungen im Bezirk Gitarama bewirkt wurden. Der Bezirk Kamonyi umfasst rund 460'000 und Nyamagabe rund 370'000 Einwohner. In beiden Bezirken ist der Anteil der als arm geltenden Bevölkerung sehr hoch. 

 

Der ruandesische Geschäftsführer der Stiftung ist ebenfalls direkt dem Stiftungsrat unterstellt und diesem gegenüber rechenschaftspflichtig. Auch in diesen beiden Bezirken werden Schulgelder bezahlt, Kantinen und Schulhäuser aufgebaut, Kleinkredite und Grundeinkommen gewährt, wobei viele dieser Aktivitäten durch das Bureau Social koordiniert und realisiert werden, da die Stiftung selber ausser dem Geschäftsführer über kein Personal verfügt.

Die Projekte der Stiftung

Das Bureau Social wie auch die Stiftung arbeitet eng mit den lokalen Behörden zusammen, welche die Aktivitäten sehr schätzen, da sie ihnen helfen die vom Staat gesetzten Entwicklungsziele für ihre Region schneller und besser erreichen zu können. Durch diese Zusammenarbeit ergibt sich auch neben der direkten Aufsicht aus der Schweiz eine weitere Kontrolle, dass die Gelder zielgerichtet und korrekt eingesetzt werden.