Warum 27 Franken so viel bewirken können
Mittagessen für Schulkinder
In armen Familien kommt häufig nur eine Mahlzeit pro Tag auf den Tisch und viele Kinder sind unter- oder mangelernährt und haben zudem einen langen Schulweg, den sie zu Fuss zurücklegen müssen. Das sind keine guten Voraussetzungen um dem Schulunterricht aufmerksam folgen zu können. Ein regelmässiges Mittagessen in der Schule macht hier einen grossen Unterschied.
Wie ein kleiner Betrag Grosses bewirkt
Seit einigen Jahren schreibt der Staat vor, dass Kinder in der Schule ein Mittagessen erhalten müssen. Dies ist sehr positiv, da es vor allem in sehr armen Gegenden häufig die einzige regelmässige Mahlzeit für die Kinder ist und somit auch eine wichtige Motivation, regelmässig zur Schule zu gehen. Der Staat übernimmt jedoch nur einen kleinen Anteil der Kosten und der grösste Teil muss von den Eltern finanziert werden. Obwohl der Betrag nur ca 27 Franken pro Jahr ausmacht, ist dieser Betrag für viele Eltern unerschwinglich. Das hat zur Folge, dass die Essensration pro Kind in armen Schulen äusserst bescheiden und ungenügend ausfallen. Die Stiftung übernimmt deshalb den Elternbeitrag für das Schulessen für über 10’000 Kinder.